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Momentan liegt in meiner Werkstatt eine gigantische Ausführung meiner J18 D'Aquisto auf Kiel:
Der Kunde wünschte sich einen 18 1/2" Korpus. Diese Größe hatte auch John D'Angelico im Programm, wohlan, dann wird das auch bei mir gemacht.
In meiner Version wurde die Gitarre auf Wunsch mit zwei Gibson P90 Tonabnehmern bestückt um auch in die Rockabilly-Richtung gehen zu können. Der Hals- Tonabnehmer klingt rund, fett, jazzig, der Steg-Tonabnehmer gibt scharfe Höhen und eine Portion Twang mit. Beide haben diese angenehme Single Coil-Durchsichtigkeit die dem Ton noch die gewisse Luftigkeit verleihen.
Dank der schweren Bauweise des Korpus' arbeiten die Tonabnehmer satt und mit viel Sustain.
Die Gitarre muß jetzt noch lackiert werden und dann bin ich gespannt was mein Kunde sagt wenn er die J18 in einigen Wochen das erste Mal ausprobieren darf.

In Berlin ist das "Swing Dance Orchestra" unter der Leitung von André Hermlin zu Hause. Dieses feine Orchester praktiziert den Swing so wie weiland die Big Bands in den 30er, 40er Jahren. Also unverstärkt und mit authentischen Instrumenten. Das heißt für den Gitarristen daß er sich mit seiner Gitarre gegen den Klangteppich der restlichen Band akustisch durchsetzen muß, nur mit Hilfe seiner Spieltechnik und einer Gitarre die diese umsetzen kann.
Diese Gitarre durfte ich dem Gitarristen der Band, Dirk Schelenz, in Form einer J18H S400 bauen. Kürzlich wurde sie fertig und ich konnte sie Ihm direkt zum Konzert bringen wo sie von Dirk Schelenz sofort zum Einsatz gebracht wurde. Nachdem das Konzert zu Ende war, äußerte sich Dirk Schelenz mit großer Zufriendenheit über seine neue J18. Und auch seine Mitmusiker konstatierten daß sie die Gitarre hervorragend gehört hätten und die Neue ihren Zweck hervorragend erfüllt.
PS: Die J18H S400 ist schon Dirk Schelenz' dritte Archtop aus meiner Werkstatt.

Hier erreichte mich eine interessante Meldung von Sonntag-Spieler Christian Lederer (Christian, wenn du für so eine Veranstaltung mal einen Gitarrentechniker brauchst, ich bin dabei...):
Vom 14.03.2012 bis 18.03.2012 war das Zugspitz- Trio verstärkt mit Klarinette/Sax Josef Hierl aus München zu Gast im Relais Plaza im renommierten Plaza Athénée Hotel in Paris. Anlässlich zum 40jähr. Dienstjubiläum von Restaurantdirektor Werner Küchler.
Dazu spielt das „Zugspitz Trio“, Christian Lederer-Gitarre, Franz Mayr-Akkordeon, Andreas Heimgreiter-Kontrabass/Baritonhorn und diesmal verstärkt mit Klarinettist Josef Hierl aus München das eigens aus dem
Seehotel Überfahrt zum Event anreist.
Die Gruppe spielte ein Ständchen unplugged am Tisch von Alain Delon, Mario Adorf, Günter Netzer und Roman Polanski und vielen anderen Gästen, dazu eignet sich die Sonntag Jazzgitarre Augusta 18" wie keine andere.

10 Jahre Workshop mit Helmut Nieberle, wie die Zeit vergeht.
Das Jubiläum ging entspannt, inspirierend und mit gut gelaunten Teinehmern und Dozent über die Bühne.
Mit dem Link unten geht es zu einer Bilderauswahl vom WS-Wochenende.

Pünktlich zum 10 jährigen Workshop Jubiläum wurde auch Helmut Nieberles neue Gitarre fertig. Beim Workshop konnte Helmut seine 16" Ballade, natürlich 7-saitig, in Empfang nehmen.
Während der beiden Kurstage konnte er die Gitarre schon mal in Betrieb nehmen, und er zeigte sich sehr angetan vom Klang. Wir sind gespannt wie sie sich auf den Gigs entwickelt.
Helmut wünschte sich einen "jazzigen" Ton. Die Konstruktion ist deshalb eine Mischung aus elektrischer und akustischer Bauweise, mit einem in die Decke eingebauten Kent Armstrong PAF0-Tonabnehmer.

Was ist das, spielt Grammy-Gewinner John Pizzarelli, Sohn des legendären Bucky Pizzarelli, jetzt eine Sonntag Gitarre? Leider noch nicht.
Aber immerhin nahm er bei einem Gig in Berlin die Gelegenheit war und spielte ein paar Takte auf einer siebensaitigen Sonntag J17X Augusta. Sonntag-Spieler Malibu Gordes saß im Publikum und überließ John Pizzarelli seine Gitarre für einige Stücke.
Ich finde die Augusta steht ihm gut...

Armin Bonner aus Vorarlberg konnte kürzlich den Rohbau seiner "Neuen" ausprobieren: Er bekommt eine J17H Standard mit Option Holzränder, in seinem Fall in schwarz aus Ebenholz. Sieht schick aus! Vor allem wenn sie dann in der Farbe Cognac fertiggestellt sein wird.
Wie man sieht hat Armin jetzt schon Spaß mit der Gitarre. Und auch Max Raabe, der Sänger vom "Palaststorchester" (wo, nebenbei bemerkt, auch eine Sonntag, J18X Augusta in den Händen von Uli Hoffmeier ihren Dienst tut) sieht es mit Wohlgefallen...

Nach einjähriger turnusmäßiger Pause ging kürzlich das Archtop Germany Meeting wieder über die Bühne. Im romantischen Schloß Almoshof bei Nürnberg trafen sich die Archtop Germany Szene, organisiert vom rührigen Macher Andreas Polte.
An dieser Stelle zuerst ein ganz großes Dankeschön an ihn und seine Helfer! Mit seinem aufopferungsvollen Einsatz sorgt er dafür daß die deutsche Jazzgitarren-Szene ein Forum hat um sich zu treffen und auszutauschen. Zum einen auf seiner Webseite Archtop Germany und zum anderen auf diesem regelmäßig stattfinden Meeting.
Beim Treffen im Schloß Almoshof kamen zahlreiche Hersteller hochwertiger Archtop-Gitarren, viele namhafte Profigitarristen und eine erfreulich zahlreiche Schar von interessierten Amateur-Gitarristen als Publikum zusammen.
Das offizielle Programm beinhaltete eine Gitarren-Ausstellung, Konzerte von früh bis spät, Workshops und Demonstrationen von Zubehör.
Beim schlendern durch die Flure des Schlößchens konnte man einigen renommierten Gitarristen über den Weg laufen. Gesehen wurden u. a. die Sonntag-Workshop-Dozenten Michael Arlt und Helmut Nieberle, dessen Duopartner Helmut Kagerer, Alex Jung oder Philipp Stauber. Hochschuldozent Thomas Brendgens-Mönkemeyer gab ein Konzert in der Cafeteria und von diesem Auftritt ist ein kleines Video entstanden, zu sehen auf YouTube unter diesem Link:
http://youtu.be/
Wir freuen uns aufs nächste Archtop Meeting

Helmut Nieberle war kürzlich zu Besuch in meiner Werkstatt, wir konnten Richtfest feiern:
Seine neue siebensaitige J16H Ballade war im Rohbau fertig und konnte das erste Mal zum klingen gebracht werden. Sie klang sehr zu seiner Zufriedenheit!
Momentan ist sie beim Lackieren. Helmut wünschte sich wieder das bewährte Weinrot als Farbe. In Kürze werden wir ihn und seine Neue dann hoffentlich auf der Bühne erleben dürfen, möglicherweise beim Kempter Jazzfrühling zusammen mit Howard Alden am 2.Mai. Ich bin gespannt...
Hier ein Link zu schönen Videos in denen Sonntag Archtops zu sehen und zu hören sind:
http://www.youtube.com/
http://www.youtube.com/
http://www.youtube.com/
beim

Kürzlich ging der Workshop mit Mark Whitfield in Kerpen-Sindorf über die Bühne. Thomas Lämmle, Chef der Musikschule-Lämmle machte es möglich diesen hochkarätigen Gitarristen von New York nach Deutschland zu holen. Es war ein beeindruckendes Erlebnis einen Gitarristen als Dozent zu haben, der bei Joe Pass und George Benson gelernt hat und u.a. mit John Scofield, Jimmy Smith, Jack McDuff und Mike Stern gespielt hat.
Mit viel Witz und Spielfreude und zahlreichen Anekdoten von seinen großen Musiker-Kollegen ging es über zwei Tage durch diverse Themen der Jazzgitarre. Am Abend des ersten Kurstages führte Mark Whitfield ein Solo-Konzert auf. Seine Spielfreude und Virtuosität war grandios. Er konnte ein Stück über 15 Min von einem Thema zum anderen leiten, und sich von einem Motiv ins andere verlieren. Sehr unterhaltsam!
Offensichtlich, s. Bild, genoß er auch das Spiel auf den Sonntag-Gitarren, die ich das Vergnügen hatte ausstellen zu dürfen.

Nach kleiner Pause findet endlich wieder das Archtop Germany Meeting statt. Es ist der Treffpunkt für alles was in Deutschland und Umgebung mit der Archtop Gitarre zu tun hat. Bei dem Treffen finden sich Instrumentenbauer, Profi-Gitarristen, Hobby-Gitarristen, Enthusiasten und alle denen die Archtop Gitarre am Herzen liegt, zusammen.
Der Ort hat sich geändert, das Meeting ist von NRW nach Franken umgezogen, nach Schloß Almoshof bei Nürnberg.
Natürlich wird auch Sonntag Gitarrenbau seine Gitarren dort präsentieren!

Der Gitarrenkurs mit Howard Alden und Uli Hoffmeier 2011 in Maussane/Provence, ist gelaufen.
Demnächst gibt es an dieser Stelle eine Nachlese zum Kurs.
Bilder sind schon verfügbar, klicken Sie in den Link unten.
Mehr Bilder im Archiv von meinem Webmaster Dietmar Liehr. Von ihm gibt es eine Audiodatei vom Abschlußkonzert die ich Ihnen auf Anfrage zukommen lassen kann. Vielen Dank an dieser Stelle an Dietmar Liehr für die Aufnahme!


Auf Wunsch eines Kunden habe ich zwischen den "normalen" Archtops mal eine quasi Solidbody-Gitarre gebaut: Nach dem Entwurf des Kunden entstand eine Gitarre mit einem soliden Korpus aus Esche und Ahorn und Hals aus Cedro und Ebenholz.
Seitlich im Korpus sind Hohlkammern ausgefräst, die Mitte blieb massiv. Die Ahorn-Decke bekam eine Wölbung wie bei meinen großen Archtops.
Durch die Hohlkammern im Korpus bekommt die Gitarre einen hölzernen, hohlen Anteil im Ton der in Richtung einer ES 335 geht, aber nicht so stark im Vordergrund steht. Das ganze ist eine interessante Mischung aus Halbakustik- und Solidbody-Gitarre.
Zum Verstärker übertragen wird der Sound von zwei Häussel-Tonabnehmern. In der Halsposition wird ein fetter Ton produziert den man durchaus "jazzy" verwenden kann, der Halstonabnehmer hat einen schönen "Twang" ohne aufdringlich zu werden. In der Mittelstellung bekommt man einen gepflegten Ton, durchsichtig genug um einen schönen Kontrast zu den beiden Einzelstellungen der Tonabnehmer zu haben.
Hier und hier gibt es Hörproben von der Gitarre, eingespielt vom Besitzer selbst.
Der glückliche Kunde malt übrigens schöne Bilder. Wen's interessiert, hier klicken...

Der "Flat Jazz"-Tonabnehmer von Harry Häussel, ein schwebender Humbucker für akustische Archtop-Gitarren, ist jetzt mit doppelter Polschrauben-Reihe erhältlich.
Mit den zwölf einstellbaren Polschrauben lassen sich feinste Nuancen beim Abstimmen der Saiten erreichen.
Das Gehäuse ist in gold, nickel und schwarz erhältlich.

Rolf Mach aus Nieder-Olm hat seine neue J17 in Betrieb genommen:
"...meine beiden Bläser waren in der Probe vom Sound der Gitarre begeistert - und alles ohne Amp.
Die Selmer wird es ab sofort schwer haben. Deine hat mehr "Muskel" und scheint fast lauter.
Danke noch mal für das wunderschöne Instrument!!!"
Danke für den Kommentar, Rolf!
Bruce Forman's Western Swing Band war wieder im Studio: Auf iTunes oder auf der Webseite von Cow Bop ist seine neue CD zu erstehen, "Too Hick For The Room".
Absolut hörenswert, Cowboys spielen Bebop...!
Die Stücke wurden mit Gastmusikern eingespielt. Es sind u.a. zu hören: Roger Kellaway, Allan Mezquita, Andy Martin und Joe Bagg

Ein neuer Sonntag-Spieler reiht sich in die Riege der inzwischen immer länger werdenden Spieler-Liste von Sonntag Gitarrenbau ein: Andreas Blüml aus Nürnberg.
Ein Blick auf seine Webseite gibt einen Eindruck von seiner beachtlichen musikalischen Bandbreite. Die Liste von nahmhaften Musikern mit denen er gearbeitet hat und Projekten wo er mitwirken konnte ist lang.
Kürzlich konnte Andreas Blüml seine neue Sonntag J16H Ballade in Empfang nehmen. Sie wird schwerpunktmäßig in seinem Tango-Projekt eingesetzt werden, aber ich hoffe, die musikalischen Qualitäten der Ballade inspirieren ihn die Gitarre auch in anderen Stilrichtungen einzusetzen.
Andreas Blümls Spieler-Profil finden Sie demnächst in der Spieler-Rubrik

Der Zusatztermin von Helmut Nieberles Workshop in Augsburg ist nun auch über die Bühne gegangen. Helmuts Kurse sind inzwischen so beliebt, daß man von vornherein zwei Termine ansetzen kann. Das erste Kurs- Wochenende war in kurzer Zeit ausgebucht und auch das Zusatz-Wochenende war voll. Es freut mich für die Teilnehmer die den ersten Termin verpaßt hatten daß ein Zusatztermin zustande kam, denn dann haben auch noch andere Gitarristen die Chance von Helmut Nieberles Unterrichts-und Spiel-Kompetenzen zu profitieren. Die Teilnehmer die schon öfter dabei waren wissen natürlich, daß der Nieberle Kurs begehrt ist und melden sich entsprechend früh an.
Man kann Helmut Nieberle getrost als großen Lehrer bezeichnen. Eine seiner großen Qualitäten ist es, sich auf das Niveau des Kurses und der Teilnehmer einzustellen. Je nachdem wo sich das Durchschnitts-Level der Spieler befindet, nach einer halben Stunde weiß Helmut Bescheid und richtet seinen Unterricht danach aus.
Waren beim ersten Kurs Ende März überwiegend geübte Gitarristen dabei, mit denen man das angekündigte Kursthema Akkordsoli durchziehen konnte, mußte sich Helmut beim Zusatztermin auf überwiegend unerfahrene Spieler einstellen. So wurde ganz elegant und unauffällig nach der ersten Pause vom eigentlichen Kursthema auf Grundlagen für Begleit-und Solo-Spiel am Beispiel von „Ladybird“ umgeschwenkt.
Das gute an Helmut Nieberles Unterricht ist, daß er Inhalte vermittelt, die direkt aus seiner Spiel-Praxis kommen. Dadurch daß er seit Jahren mit verschiedensten Projekten und Musikern arbeitet, ich möchte hier nur auf seine Webseite verweisen, weiß er genau was für den Jazzgitarristen auf der Bühne wichtig ist. Dank seines enormen musikalischen Hintergrundes der weit über Jazzstandards hinaus reicht (wenn es sein muß stimmt er schon mal einen Schlager an, der natürlich ruck- zuck verjazzt wird), kann er auch komplizerte Theorie oder fingertechnisch schwierige Themen herunterbrechen so daß auch der unerfahrene Gitarrist langsam an das Jazzen herangeführt wird.
Auf diese Weise und gewürzt mit viel Humor gestaltet sich ein Kurs-Wochenende mit Helmut Nieberle sehr kurzweilig. Im Nu sind vier, fünf Stunden um und ich wage zu behaupten, daß am Ende des Kurses jeder der Teilnehmer ein persönliches Heureka erlebt hat.
Wir freuen uns auf die nächsten Kurse im Frühjar 2012, bei denen wir dann das 10. Jahr Jazzgitarren-Kurse mit Helmut Nieberle feiern können.
Am Ostersonntag war ein Highlight in Regensburg angesagt: Howard Alden, Helmut Nieberle und Helmut Kagerer trafen sich in der Alten Mälzerei zum Jazzen.
Auf YouTube gibt es vom Auftritt ein paar Stücke des Programms zu sehen
Hier gibt es zwei schöne Videos auf denen Sonntag Archtops zu hören sind:
Helmut Nieberle spielt eine J17H Standard, Dolf Schaller eine J17H Elektra

Kürzlich durfte ich mich über einen Besuch von Torsten Goods in meiner Werkstatt freuen. Er war auf der Suche nach einer Möglichkeit, seine Archtop über den Verstärker akustischer klingen zu lassen. Wir probierten einen Realist-Tonabnehmer aus, eine Piezo-Folie, die zwischen Steg und Decke liegt. Torsten war von diesem TA sehr angetan und ließ in sich montieren. Ich bin gespannt, ob der Realist sich bei Torstens Auftritten bewährt.
Auf dem Bild probiert er übrigens Helmut Nieberles 7-saitige aus, die gerade zum Service in der Werkstatt war. Vielleicht findet Torsten ja Geschmack daran...?

Hier finden Sie eine Bildergalerie vom Workshop- Wochenende mit Helmut Nieberle in Augsburg. Das Thema war "Akkord-Solo-Spiel", ein Thema in das wir uns zwei Tage vertieft hatten und das doch so umfangreich ist daß wir es in den beiden Workshop-Tagen nur ankratzen konnten. Aber die Teilnehmer bekamen genügend Stoff mit nach Hause um sich die nächsten Wochen ausgiebig zweistimmigen Linien, Hi-Low-Licks und anderen schönen Dingen, die man mit zwei und mehr Fingern spielen kann, zu widmen.
Und die Session im Porticus -Keller war wie immer der heimliche Höhepunkt des Wochenendes, wenn Helmut vorlegt und nach und nach die Teilnehmer einsteigen. Diesmal unterstützt von seinem Bassisten Wolfgang Kriener und Augsburgs Top- Klarinettisten Stephan Holstein.
Hier gibt es ein informatives Video über die Produktion von Hiscox Koffern:
Hier ist ein Link zu einem YouTube Video mit Howard Alden und Helmut Nieberle.
Das Video wurde im Oktober während der Proben zu ihrer neuen CD aufgenommen. Die beiden spielen einen wunderschönen Musette-Walzer, "Valse Gazeuse" (Der wurde von Helmut auch schon auf meiner Demo-CD Vol.1 aufgenommen, die aber leider vergriffen ist)

Es gibt eine gute Nachricht für alle Fans von Gitarrenduos, speziell für Fans von Jazzgitarrenduos, und noch spezieller für Fans von siebensaitigen Jazzgitarrenduos: In der zweiten Novemberwoche trafen sich Helmut Nieberle und Howard Alden in den Bobtail-Studios in Abensberg um ihre erste gemeinsame CD einzuspielen. Beide Gitarristen muß man nicht mehr groß vorstellen, wer sich mit dem Jazzgitarrenspiel beschäftigt, dem werden beide Namen geläufig sein. Nachdem die Zusammenarbeit der beiden in 2009 begonnen hatte, gipfelt diese Kooperation zunächst nun in dieser CD-Produktion. Ich hatte das Glück und durfte am letzten Tag der Aufnahme-Session dabeisein, und ich kann feststellen, daß Helmut und Howard während der Aufnahmen sehr entspannt waren und mehr als genug hörenswerte Titel eingespielt wurden. Man darf sich auf die CD freuen! Für mich war es zusätzlich erfreulich, daß Howard auf seiner neuen J17X/7 Standard mehrere Titel einspielte. Die Gitarre war zwar erst im Rohbau fertig, aber Howard und Helmut waren vom Klang der Gitarre schon sehr angetan.
Die Veröffentlichung der CD wird rechtzeitig auf Helmut Nieberles Webseite angekündigt werden.

Der Jazzgitarren-Workshop 2010 in der Provence ist vorbei, leider. Es war wieder eine wunderschöne Woche mit vielen netten Leuten, die die Leidenschaft des Jazzgitarrenspiels teilen. Mit den beiden Dozenten Bruce Forman und Uli Hoffmeier waren wieder kompetente und inspirierende Dozenten am Start, die den Teilnehmern eine Fülle an Informationen, Hintergründen und Tipps rund um das Jazz spielen gaben.
Im Hotel Val Baussenc fühlten wir uns das zweite Jahr rundum wohl und bestens umsorgt und das Hotelpersonal weinte unserer Gruppe wieder die eine und andere Träne nach. Die Sessions den Tag über versüssen auch den Hotelbediensteten den Arbeitstag.
Die Woche wurde wieder ausgiebig dokumentiert in Bild (Album "Maussane Masterclass 2010". Klicken sie auf das Bild um den kompletten Untertitel zu lesen) und Musik. Schauen Sie rein, es gibt schöne Impressionen und einen Mitschnitt des Abschlußkonzerts zum herunterladen.
Für alle die den Kurs dieses Jahr verpaßt haben oder durch die Dokus neugierig gemacht wurden, der Termin und die Dozenten für 2011 stehen schon fest: Der Kurs findet statt vom 25.-29.10., die Dozenten sind wieder der Gitarrist des Palastorchesters Ulrich Hoffmeier und Howard Alden aus New York, ein Meister der 7-saiten Jazzgitarre, unter anderem.
Wir freuen uns wieder auf einen entspannten Workshop im Val Baussenc mit vielen netten Teilnehmern.

Ab sofort gibt es meine Archtops komplett mit Hölzrändern eingefaßt.
Bisher stand diese Option nur mit Holzeinfassung um den Korpus zur Verfügung. Nun ist es mir möglich, die Holzränder um Griffbrett und Kopfplatte zu ziehen und auch das F-Loch damit zu verzieren.
Eine sehr schöne optische Alternative zum klassischen, weißen Kunststoff-, oder Celluloid-Rand, die der Gitarre ein sehr edles Ausehen gibt.

Eines gleich vorneweg: Der Kurs war nur halb ausgebucht, leider. Andererseits jedoch hatte das für die Teilnehmer, die gekommen waren den Vorteil daß der Unterricht von Joachim Schoenecker sehr direkt gehalten werden konnte. Und die Athmosphäre war deshalb in dem Grüßppchen von 6 Teilnehmern natürlich sehr familär.
Jedenfalls, diejenigen, die nicht gekommen waren haben ein sehr lehrreiches Wochenende zum Thema Jazzgitarre verpaßt.
Joachim Schoenecker hat sich als Mann der Praxis präsentiert. Sein Unterricht in den zwei Tagen war prallgefüllt mit Information. Die Themen spannten sich vom Drop-2-Voicing über modales Improvisieren zu Rhythm Changes und direktes Kommentieren des Spiels der Teilnehmer. Und man konnte seinen Erläuterungen zu den verschieden Themen entnehmen, daß alles, was er den Teilnehmern mitgab, von der Bühne kommt und im live Spielen erprobt ist. Er konnte seine Erfahrungen sehr griffig darstellen. Und auch wenn manche Details schon sehr ins fortgeschrittene Spielen reichten und für den einen oder anderen Teilnehmer vielleicht noch zu hoch war, Joachim Schoenecker sparte nicht mit der Ausführung bis in die letzte Substitutionsmöglichkeit. Trotzdem dürfte es auf jeden Fall eine Inspiration gewesen sein und Ansporn zum Üben um diese Lektionen irgendwann auch zu meistern.

Wie vorher schon die J15 hat nun auch die noch kleinere professionelle Reisegitarre J14 eigene Modellseite bekommen. Die beiden neuen Größen können in den Modellvarianten »Ballade«, »Standard« und »Elektra« geordert werden. Die Bilder zeigen die neue siebensaitige J14 von Uli Hoffmeier.